das ReimspielPl.: ReimspieleB1
Spiel, bei dem Kinder Reime hören oder bilden
„Im Reimspiel üben die Kinder genaues Hinhören und Sprachrhythmus.“
die SprachinselPl.: SprachinselnB2
bewusst gestalteter Ort oder Moment für sprachliche Förderung
„An der Sprachinsel liegen Bücher, Karten und kleine Erzählspiele bereit.“
das FingerspielPl.: FingerspieleB1
kleines Reim- oder Bewegungsspiel mit den Fingern
„Mit einem Fingerspiel starten wir ruhig in den Morgenkreis.“
Art und Weise, wie Laute gesprochen werden
„Bei der Lautbildung achten wir auf häufige und klare Wiederholungen.“
Vergrößerung des bekannten Wortschatzes
„Im Projekt achten wir gezielt auf Wortschatzerweiterung.“
gleichmäßiger Klang und Takt beim Sprechen
„Lieder und Reime fördern den Sprechrhythmus vieler Kinder.“
die GefühlsbenennungPl.: GefühlsbenennungenB2
bewusstes Benennen eines Gefühls mit passenden Worten
„Die Gefühlsbenennung hilft Kindern, ihre innere Lage besser zu verstehen.“
der ReimversPl.: ReimverseB1
kurze gereimte Zeile, mit der Kinder Sprache spielerisch erleben
„Ein kurzer Reimvers hilft den Kindern beim Mitsprechen im Morgenkreis.“
Methode, bei der Wörter in Silben gesprochen und geklatscht werden
„Beim Silbenklatschen merken die Kinder, wie Wörter aufgebaut sind.“
die VorleseeckePl.: VorleseeckenB1
gemütlicher Bereich, in dem vorgelesen und Bücher betrachtet werden
„In der Vorleseecke hören heute drei Kinder eine Bilderbuchgeschichte.“
das BilderbuchkinoPl.: BilderbuchkinosB2
Vorführung eines Bilderbuchs mit vergrößerten Bildern für eine Gruppe
„Mit dem Bilderbuchkino bleibt die ganze Gruppe aufmerksam bei der Geschichte.“
Fähigkeit, ähnliche Laute bewusst voneinander zu unterscheiden
„Durch Spiele mit Reimen und Anlauten fördern wir die Lautdifferenzierung.“
Beweglichkeit von Lippen, Zunge und Mund beim Sprechen
„Puste- und Lippenübungen unterstützen die Mundmotorik spielerisch.“
das TischgesprächPl.: TischgesprächeB1
Gespräch in kleiner Runde, oft während des Essens
„Beim Tischgespräch kommen viele Kinder leichter ins Erzählen.“
Kinder so unterstützen, dass ihre verschiedenen Sprachen wertgeschätzt werden
„In einer vielfältigen Gruppe müssen wir Kinder mehrsprachig begleiten.“
der WortschatzimpulsPl.: WortschatzimpulseB2
gezielter sprachlicher Anstoß, der neue Wörter in den Alltag bringt
„Beim Kochen setzen wir bewusst einen Wortschatzimpuls zu Gemüse und Gewürzen.“
das AnlautspielPl.: AnlautspieleB1
Spiel, bei dem Kinder den ersten Laut eines Wortes erkennen
„Im Anlautspiel suchen die Kinder Dinge, die mit M beginnen.“
die ZuhörübungPl.: ZuhörübungenB1
Übung, mit der Kinder genaues Hinhören trainieren
„Mit einer kurzen Zuhörübung starten wir konzentriert in den Morgenkreis.“
die FragekettePl.: FragekettenB2
Reihe von aufeinander bezogenen Fragen, die ein Gespräch vertiefen
„Mit einer Fragekette regen wir die Kinder zum genaueren Erzählen an.“
die SatzverlängerungPl.: SatzverlängerungenB2
Methode, bei der eine kindliche Äußerung grammatisch richtig erweitert wird
„Durch Satzverlängerung hört das Kind ein korrektes sprachliches Modell.“
Nutzung und Entwicklung von mehr als einer Sprache
„Mehrsprachigkeit ist eine Ressource und soll im Alltag sichtbar sein.“
das FundstückPl.: FundstückeB1
ein einzelner gefundener Gegenstand aus Natur oder Alltag
„Jedes Fundstück erzählt im Kreis eine kleine Geschichte vom Spaziergang“
die ReihenfolgekartePl.: ReihenfolgekartenB2
Karte, die eine Abfolge von Schritten oder Bildern zeigt
„Mit der Reihenfolgekarte erzählen die Kinder den Backablauf nach“
die KlanggeschichtePl.: KlanggeschichtenB1
Geschichte, die mit Instrumenten und Geräuschen begleitet wird
„Bei der Klanggeschichte im Morgenkreis macht jedes Kind ein passendes Geräusch“
der LiedanfangPl.: LiedanfängeB1
erste Zeile oder erster Teil eines Liedes
„Schon am Liedanfang erkennen die Kinder ihr Lieblingslied“
das WerkgesprächPl.: WerkgesprächeB2
Gespräch über den Entstehungsprozess oder das Ergebnis einer Gestaltung
„Im Werkgespräch erklären die Kinder, wie ihre Bilder entstanden sind“
der RitualspruchPl.: RitualsprücheB2
wiederkehrender kurzer Spruch vor einem bestimmten Übergang oder Beginn
„Der Ritualspruch markiert für die Gruppe den Start der Ruhezeit“
das VielfaltsbuchPl.: VielfaltsbücherB2
Buch, das unterschiedliche Familien, Lebensweisen oder Kulturen sichtbar macht
„Mit dem Vielfaltsbuch sprechen wir über verschiedene Familienformen“
die HerkunftssprachePl.: HerkunftssprachenB2
Sprache, die ein Kind oder seine Familie von zu Hause mitbringt
„Auch die Herkunftssprache eines Kindes gehört in den Kita-Alltag“
die NamensrundePl.: NamensrundenB1
Runde, in der Namen bewusst ausgesprochen und gelernt werden
„In der Namensrunde hören die Kinder, wie unterschiedlich Namen klingen“
sichtbare oder hörbare Verschiedenheit respektvoll in Worte fassen
„Im Gespräch lernen die Kinder, Unterschiede zu benennen, ohne zu bewerten“
der HörstiftPl.: HörstifteB2
elektronischer Stift, mit dem Töne oder Informationen ausgelöst werden können
„Mit dem Hörstift hören die Kinder heute Wörter in mehreren Sprachen an“
die BilderseriePl.: BilderserienB1
Reihe von Bildern, die zusammen eine Handlung oder Entwicklung zeigen
„Die Bilderserie hilft den Kindern, den Ablauf des Backens zu erzählen“
die Kamishibai-KartePl.: Kamishibai-KartenB2
Bildkarte für das Erzählen mit einem Kamishibai-Erzähltheater
„Jede Kamishibai-Karte zeigt eine wichtige Szene der Geschichte“
das SuchbildPl.: SuchbilderB1
Bild, auf dem bestimmte Dinge entdeckt und benannt werden sollen
„Im Suchbild finden die Kinder Tiere, Werkzeuge und Farben“
Kinder durch Fragen oder Bilder zum freien Erzählen anregen
„Mit zwei Fotos lassen wir die Kinder den ganzen Ablauf erzählen“
in Worte fassen, was auf einem Bild zu sehen ist
„Im Morgenkreis üben wir heute, einen Bildinhalt genau zu beschreiben“
die LogopädinPl.: LogopädinnenB1
Fachperson für Sprachentwicklung und Sprachtherapie
„Mit der Logopädin besprechen wir, welche Sprachspiele gut anschließen“
eine Entscheidung mit pädagogischen oder sachlichen Argumenten erklären
„Wichtige Maßnahmen müssen wir fachlich begründen können“
präzise und beruflich passende Ausdrucksweise in einem Fachgebiet
„Im Bericht achten wir auf eine klare und verständliche Fachsprache“
das NamenstrainingB1-B2
Übung, mit der Kinder ihren Namen erkennen oder schreiben lernen
„Beim Namenstraining suchen die Kinder ihre Namenskarten selbstständig heraus.“
die SprachbeobachtungPl.: SprachbeobachtungenB1-B2
Beobachtung des sprachlichen Ausdrucks und Verständnisses eines Kindes
„Die Sprachbeobachtung hilft uns, Angebote gezielt anzupassen.“
die alltagsintegrierte SprachbildungPl.: alltagsintegrierte SprachbildungenC1
gezielte Sprachförderung in alltäglichen Situationen ohne isoliertes Übungsprogramm
„Die alltagsintegrierte Sprachbildung nutzt Essenssituationen, Spielimpulse und Bilderbuchdialoge.“
die SprachstandserhebungPl.: SprachstandserhebungenC1
systematische Erfassung sprachlicher Fähigkeiten eines Kindes zur Ableitung weiterer Förderung
„Die Sprachstandserhebung wird vor dem Entwicklungsgespräch ausgewertet.“
die phonologische BewusstheitPl.: phonologische BewusstheitenC1
Fähigkeit, Laute, Silben und Reime als Bestandteile gesprochener Sprache wahrzunehmen
„Die phonologische Bewusstheit wird durch Reimspiele und Silbenklatschen unterstützt.“
die SprachentwicklungsverzögerungPl.: SprachentwicklungsverzögerungenC1
Verzögerung, bei der ein Kind später als altersüblich sprechen lernt.
„Bei Verdacht auf eine Sprachentwicklungsverzögerung empfiehlt die Erzieherin den Eltern eine logopädische Abklärung.“
Teste dich: 5 Fragen
Was bedeutet „die Fachsprache“?
Was bedeutet „die Lautdifferenzierung“?
Was bedeutet „das Namenstraining“?
Was bedeutet „die Gefühlsbenennung“?
Was bedeutet „die Herkunftssprache“?
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- Was bedeutet „das Reimspiel“?
- Spiel, bei dem Kinder Reime hören oder bilden. Beispiel: „Im Reimspiel üben die Kinder genaues Hinhören und Sprachrhythmus.“
- Was bedeutet „die Sprachinsel“?
- bewusst gestalteter Ort oder Moment für sprachliche Förderung. Beispiel: „An der Sprachinsel liegen Bücher, Karten und kleine Erzählspiele bereit.“
- Was bedeutet „das Fingerspiel“?
- kleines Reim- oder Bewegungsspiel mit den Fingern. Beispiel: „Mit einem Fingerspiel starten wir ruhig in den Morgenkreis.“