der BeobachtungsschwerpunktPl.: BeobachtungsschwerpunkteB2
zentraler Aspekt, auf den bei einer Beobachtung geachtet wird
„Der Beobachtungsschwerpunkt liegt heute auf Sprache und Interaktion.“
Regeln und Grenzen ruhig und verständlich begründen
„Gerade jüngeren Kindern müssen wir Grenzen klar erklären.“
die WiedergutmachungPl.: WiedergutmachungenB2
Versuch, einen Schaden oder eine Verletzung wieder gutzumachen
„Nach dem Streit überlegen die Kinder eine passende Wiedergutmachung.“
die LösungsrundePl.: LösungsrundenB2
kurzes Gespräch, in dem gemeinsam eine Lösung gesucht wird
„Nach dem Streit machen wir mit den Kindern eine kleine Lösungsrunde.“
durch Sprache und Verhalten ein Gefühl von Schutz geben
„Gerade in ungewohnten Situationen müssen wir Kindern Sicherheit vermitteln.“
der SprechanlassPl.: SprechanlässeB2
Thema oder Material, das Kinder zum Sprechen anregt
„Ein guter Sprechanlass hilft auch stilleren Kindern beim Erzählen.“
auch in schwierigen Momenten freundlich und aufmerksam bleiben
„Selbst bei Konflikten sollten wir den Kindern zugewandt bleiben.“
der TagesimpulsPl.: TagesimpulseB2
kurzer inhaltlicher Anstoß für den Start in den Tag
„Ein passender Tagesimpuls weckt Interesse für das Tagesthema.“
die BeobachtungsfragePl.: BeobachtungsfragenB2
Frage, auf die sich eine Beobachtung gezielt richtet
„Mit einer klaren Beobachtungsfrage dokumentieren wir gezielter.“
die KompetenzbeschreibungPl.: KompetenzbeschreibungenB2
Beschreibung von Fähigkeiten und Stärken eines Kindes
„In der Kompetenzbeschreibung benennen wir konkrete Fähigkeiten des Kindes.“
Stärken und hilfreiche Voraussetzungen wahrnehmen
„Im Gespräch sollten wir zuerst die Ressourcen des Kindes erkennen.“
die FörderideePl.: FörderideenB2
konkreter Vorschlag, wie ein Kind unterstützt werden kann
„Aus der Beobachtung entwickeln wir eine passende Förderidee.“
das EntwicklungsporträtPl.: EntwicklungsporträtsB2
anschauliche Beschreibung eines Kindes in seiner Entwicklung
„Das Entwicklungsporträt zeigt Stärken, Interessen und Lernwege des Kindes.“
die FörderanregungPl.: FörderanregungenB2
konkrete Idee für die nächste pädagogische Unterstützung
„Aus dem Gespräch mit Eltern entsteht oft eine neue Förderanregung.“
behutsam und angemessen auf eine Situation antworten
„Auf Unsicherheit sollten Fachkräfte sensibel reagieren.“
die EntwicklungsfragePl.: EntwicklungsfragenB2
Frage, die auf einen Entwicklungsschritt oder Bedarf zielt
„Eine gute Entwicklungsfrage lenkt den Blick auf das Wesentliche.“
Kinder aktiv in Entscheidungen oder Abläufe einbeziehen
„Bei Tischdiensten können wir Kinder sinnvoll beteiligen.“
Unterstützung anbieten, ohne sie aufzuzwingen
„Beim Anziehen sollten wir Hilfe anbieten, aber Selbstständigkeit zulassen.“
so, dass aufmerksam und liebevoll für andere gesorgt wird
„Fürsorgliches Handeln gibt besonders jungen Kindern Sicherheit.“
die EssbegleitungPl.: EssbegleitungenB2
pädagogische Unterstützung während des Essens
„Bei der Essbegleitung achten wir auf Sprache, Selbstständigkeit und Ruhe.“
Kinder so unterstützen, dass sie Dinge zunehmend allein schaffen
„Im Alltag möchten wir die Selbstständigkeit der Kinder gezielt fördern.“
Ideen oder Anregungen von Kindern wahrnehmen und weiterführen
„Im Freispiel sollten wir kreative Impulse der Kinder aufnehmen.“
Kindern Mut machen, etwas Neues zu versuchen
„Beim Basteln möchten wir auch zurückhaltende Kinder ermutigen.“
merken, was Kinder gerade brauchen
„Im Gruppengeschehen müssen wir Bedürfnisse früh wahrnehmen.“
fähig, Kindern viel freundliche Aufmerksamkeit zu geben
„Zuwendungsstarke Fachkräfte bauen oft schnell Vertrauen auf.“
der MorgenimpulsPl.: MorgenimpulseB2
kurzer Einstieg, der den Tag thematisch eröffnet
„Ein ruhiger Morgenimpuls hilft der Gruppe beim Ankommen.“
Kinder sicher und ruhig von einer Situation in die nächste führen
„Besonders nach dem Freispiel müssen wir Übergänge gut begleiten.“
wiederkehrende Abläufe bewusst erhalten und nutzen
„Vertraute Rituale pflegen gibt Kindern Sicherheit im Alltag.“
fähig, schnell eine tragfähige Beziehung aufzubauen
„Beziehungsstarke Fachkräfte erleichtern vielen Kindern den Start in den Tag.“
ruhig, ansprechbar und konstant im Kontakt mit anderen
„Für viele Kinder ist eine verlässlich präsente Fachkraft sehr wichtig.“
die EntspannungseckePl.: EntspannungseckenB2
kleiner geschützter Platz im Gruppenraum für Erholung und Rückzug
„Nach dem lauten Bewegungsspiel zieht sich Lena kurz in die Entspannungsecke zurück.“
die Signale eines Kindes aufmerksam wahrnehmen und passend darauf eingehen
„In der Eingewöhnung müssen Fachkräfte feinfühlig reagieren und kleine Zeichen ernst nehmen.“
den Alltag so gestalten, dass verlässliche Beziehungen und Sicherheit entstehen
„Gerade mit jüngeren Kindern ist es wichtig, bindungsorientiert zu arbeiten.“
die FriedensbrückePl.: FriedensbrückenB2
pädagogische Methode oder Platz, an dem Streit ruhig geklärt wird
„Nach dem Streit gehen beide Kinder gemeinsam zur Friedensbrücke.“
klar sagen, welches Verhalten nicht in Ordnung ist
„Bei grobem Verhalten müssen wir Grenzen benennen, ohne das Kind abzuwerten.“
so handeln, dass andere nicht unnötig belastet oder verletzt werden
„Im Gruppenraum sollen die Kinder rücksichtsvoll handeln und aufeinander achten.“
die SprachvorlagePl.: SprachvorlagenB2
sprachliches Modell, an dem Kinder sich beim Sprechen orientieren können
„Kurze und klare Sätze geben Kindern eine gute Sprachvorlage.“
bewusst so sprechen, dass Kinder Sprache gut verstehen und aufnehmen können
„Im Alltag sollten wir sprachsensibel reagieren und Fachwörter behutsam einführen.“
der ErzählanlassPl.: ErzählanlässeB2
Situation oder Material, das Kinder zum Erzählen anregt
„Ein Foto aus dem Garten wird schnell zu einem guten Erzählanlass.“
die ErziehungspartnerschaftPl.: ErziehungspartnerschaftenB2
vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Familien und pädagogischen Fachkräften
„Eine gute Erziehungspartnerschaft stärkt das Kind im Alltag.“
Wohl und Schutzinteresse eines Kindes als oberster Maßstab pädagogischen Handelns
„Bei jeder Entscheidung steht das Kindeswohl im Mittelpunkt.“
eine Situation rechtzeitig bemerken und verantwortungsvoll handeln
„Bei riskantem Spiel muss die Fachkraft aufmerksam eingreifen.“
Kinder dazu anregen, Dinge selbstständig zu zählen
„Beim Aufdecken lassen wir die Kinder die Teller noch einmal selbst zählen“
die DenkpausePl.: DenkpausenB1
kurzer Moment, in dem Kinder Zeit zum Nachdenken bekommen
„Vor der Antwort geben wir allen Kindern eine kleine Denkpause“
der WerkimpulsPl.: WerkimpulseB2
kurzer Anstoß, der Kinder zu einer gestalterischen Idee führt
„Ein Bild von Federn war heute der Werkimpuls für das Angebot“
der TeilhabeschrittPl.: TeilhabeschritteB2
kleiner erreichbarer Schritt, der Beteiligung im Alltag ermöglicht
„Schon ein klarer Sitzplatz kann ein wichtiger Teilhabeschritt sein“
die HandlungsalternativePl.: HandlungsalternativenB2
andere mögliche Form zu handeln, wenn etwas schwierig wird
„Wir bieten dem Kind eine Handlungsalternative zum lauten Weglaufen an“
ein Angebot auf die Bedürfnisse eines einzelnen Kindes abstimmen
„Die Aufgabe wird heute so angepasst, dass das Kind individuell mitarbeiten kann“
die LernbegleitungPl.: LernbegleitungenB2
bewusste Unterstützung eines Kindes während eines Lernprozesses
„In der Lernbegleitung geben wir nur so viel Hilfe wie nötig“
die ÜbergangshilfePl.: ÜbergangshilfenB2
Hilfsmittel oder Handlung, die einen Wechsel leichter macht
„Ein Lied kann eine gute Übergangshilfe beim Aufräumen sein“
umlenkenB2
die Aufmerksamkeit oder Handlung behutsam in eine andere Richtung führen
„Bei Streit hilft es oft, das Kind erst einmal umzulenken“
die BeteiligungsfragePl.: BeteiligungsfragenB2
Frage, die Kinder aktiv in Entscheidungen einbezieht
„Mit einer guten Beteiligungsfrage öffnen wir den Blick für neue Ideen“
offen sein, etwas Neues zu kosten oder auszutesten
„Ohne Druck wächst bei vielen Kindern die Lust, Neues probieren zu wollen“
das ErklärbildPl.: ErklärbilderB2
Bild, das einen Zusammenhang oder Ablauf verständlich macht
„Mit einem Erklärbild verstehen die Kinder schneller, wie das Spiel aufgebaut wird“
abhängig von der aktuellen Lage eine passende Entscheidung treffen
„Manche Konflikte verlangen, dass wir schnell situativ entscheiden“
die LernfreudeB1-B2
Freude daran, Neues zu entdecken und auszuprobieren
„Mit offenen Fragen fördern wir die Lernfreude der Kinder im Alltag.“
die ErziehungsfragePl.: ErziehungsfragenB1-B2
Frage von Eltern oder Fachkräften zu Erziehung und Entwicklung
„Eine wiederkehrende Erziehungsfrage besprechen wir nicht zwischen Tür und Angel.“
der UnterstützungsimpulsPl.: UnterstützungsimpulseB1-B2
kleiner pädagogischer Schritt, der einem Kind gezielt hilft
„Manchmal reicht schon ein gezielter Unterstützungsimpuls, damit ein Kind wieder einsteigen kann.“
die GrenzsetzungPl.: GrenzsetzungenC1
pädagogisch begründetes Setzen klarer, respektvoller Grenzen zum Schutz von Kindern, Gruppe und Beziehung
„Die Grenzsetzung bleibt ruhig, eindeutig und für das Kind nachvollziehbar.“
die pädagogische InterventionPl.: pädagogische InterventionenC1
gezielte fachliche Handlung, um Lernprozesse, Verhalten oder Gruppendynamik konstruktiv zu beeinflussen
„Die pädagogische Intervention wird nach der Konfliktsituation im Team reflektiert.“
die DeeskalationsstrategiePl.: DeeskalationsstrategienC1
geplantes Vorgehen zur Beruhigung angespannter Situationen ohne Beschämung oder Machtausübung
„Die Deeskalationsstrategie sieht Rückzug, klare Sprache und geringe Reizintensität vor.“
die Ko-KonstruktionPl.: Ko-KonstruktionenC1
gemeinsames Entwickeln von Bedeutung, Wissen und Lösungen durch Kinder und pädagogische Fachkräfte
„Bei der Ko-Konstruktion fragt die Fachkraft nach den Vermutungen der Kinder, statt Lösungen vorzugeben.“
Wissenschaftliches Konzept über die emotionale Beziehung zwischen Kind und Bezugsperson.
„Nach der Bindungstheorie entwickeln Kinder mit einer verlässlichen Bezugsperson mehr Sicherheit beim Erkunden.“
Pädagogische Methode, bei der die Entwicklung eines Kindes fortlaufend in einer persönlichen Mappe dokumentiert wird.
„In der Portfolioarbeit sammelt die Erzieherin Fotos und Beobachtungen zur Entwicklung jedes Kindes.“
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Was bedeutet „die Lösungsrunde“?
Was bedeutet „situativ entscheiden“?
Was bedeutet „die Friedensbrücke“?
Was bedeutet „die Beteiligungsfrage“?
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- Was bedeutet „der Beobachtungsschwerpunkt“?
- zentraler Aspekt, auf den bei einer Beobachtung geachtet wird. Beispiel: „Der Beobachtungsschwerpunkt liegt heute auf Sprache und Interaktion.“
- Was bedeutet „Grenzen erklären“?
- Regeln und Grenzen ruhig und verständlich begründen. Beispiel: „Gerade jüngeren Kindern müssen wir Grenzen klar erklären.“
- Was bedeutet „die Wiedergutmachung“?
- Versuch, einen Schaden oder eine Verletzung wieder gutzumachen. Beispiel: „Nach dem Streit überlegen die Kinder eine passende Wiedergutmachung.“