der SchlafrhythmusPl.: SchlafrhythmenB2
regelmäßiges Muster, wann ein Kind müde wird und Schlaf braucht
„Beim Schlafrhythmus achten wir auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder.“
die HospitationPl.: HospitationenB2
zeitlich begrenzte Beobachtung eines pädagogischen Alltags durch andere Personen
„Bei der Hospitation erlebt die Kollegin die Gruppe aus einer neuen Perspektive.“
der VerdachtsmomentPl.: VerdachtsmomenteB2
Beobachtung oder Hinweis, der weitere Klärung notwendig macht
„Jeder Verdachtsmoment muss sachlich dokumentiert und weitergegeben werden.“
das WetterglasPl.: WettergläserB2
transparentes Gefäß oder Anzeigeelement zur Wetterbeobachtung
„Am Wetterglas sehen die Kinder heute, wie viel Regen gefallen ist“
die SchneespurPl.: SchneespurenB2
sichtbare Spur im Schnee, die Tiere oder Menschen hinterlassen
„Auf dem Hof verfolgen die Kinder eine Schneespur bis zum Zaun“
notwendige Form von Hilfe, die ein Kind in einer Situation braucht
„Im Morgenkreis zeigt sich heute ein erhöhter Unterstützungsbedarf“
die SituationsanalysePl.: SituationsanalysenB2
genaue Betrachtung einer konkreten pädagogischen Situation
„Vor dem Gespräch machen wir zunächst eine kurze Situationsanalyse“
die EntwicklungsleitfragePl.: EntwicklungsleitfragenB2
leitende Frage, die hilft, einen Lern- oder Entwicklungsschritt besser zu verstehen
„Unsere Entwicklungsleitfrage betrifft heute das Zusammenspiel in der Gruppe“
die LernspurPl.: LernspurenB2
sichtbarer Hinweis auf einen Lernprozess oder eine Entwicklung
„Im Bauprojekt zeigen viele kleine Handlungen eine klare Lernspur“
das BeobachtungsinteressePl.: BeobachtungsinteressenB2
vorab festgelegter Aspekt, auf den sich eine Beobachtung besonders richtet
„Unser Beobachtungsinteresse gilt heute dem sprachlichen Handeln in der Kleingruppe“
ein Kind aufmerksam begleiten, ohne vorschnell zu bewerten
„Beim Freispiel wollen wir heute besonders wahrnehmend begleiten“
wahrnehmen, wie sich eine Situation oder Entwicklung über Zeit verändert
„Erst nach mehreren Einträgen können wir den Verlauf sicher erkennen“
beobachtete Veränderungen fachlich vorsichtig einordnen
„Aus einzelnen Bildern lässt sich Entwicklung nur mit Zurückhaltung deuten“
der BeobachtungszeitraumPl.: BeobachtungszeiträumeB2
festgelegte Spanne, in der etwas beobachtet wird
„Für diese Frage wählen wir einen Beobachtungszeitraum von drei Wochen“
die ÜbergangszeitPl.: ÜbergangszeitenB2
Zeitspanne zwischen zwei Aktivitäten oder Orten
„Gerade in Übergangszeiten entstehen oft Unruhe und Missverständnisse“
Bedürfnis nach Pause, Erholung oder weniger Reizen
„Nach dem Ausflug ist bei einigen Kindern ein deutlicher Ruhebedarf zu sehen“
das HungerzeichenPl.: HungerzeichenB2
Signal eines Kindes, das auf Hunger oder Essensbedarf hinweist
„Unruhe kann manchmal ein frühes Hungerzeichen sein“
die EssensmengePl.: EssensmengenB2
Menge an Essen, die jemand tatsächlich braucht oder nimmt
„Die Essensmenge ist bei Kindern von Tag zu Tag unterschiedlich“
spürbare Lust oder innere Spannung, sich körperlich zu bewegen
„Nach langem Sitzen steigt bei vielen Kindern der Bewegungsdrang“
den Blick bewusst auf Fähigkeiten und Stärken richten
„Wir wollen jedes Kind ressourcenorientiert beobachten und nicht nur Defizite sehen“
die LösungPl.: LösungenB1-B2
guter Weg für ein Problem
„Eine gute Lösung finden die Kinder gemeinsam im Gespräch.“
die ÜbergabePl.: ÜbergabenB1-B2
Weitergabe von Informationen oder Verantwortung
„Bei der Übergabe informieren wir die Eltern kurz über den Tag.“
das GefühlPl.: GefühleB1-B2
das, was man innerlich spürt
„Über das Gefühl sprechen wir im Sitzkreis mit einfachen Worten.“
der TrostB1-B2
Worte oder Nähe, die beruhigen
„Oft reicht schon ein kurzer Trost und etwas Nähe.“
der HinweisPl.: HinweiseB1-B2
kurze wichtige Information
„Einen wichtigen Hinweis geben wir vor dem Ausflug noch einmal.“
die SitzordnungPl.: SitzordnungenB1-B2
feste Ordnung, wo jemand sitzt
„Die Sitzordnung hilft heute beim ruhigen Start in den Kreis.“
der AbschiedPl.: AbschiedeB1-B2
Moment, wenn sich Personen trennen
„Der Abschied am Morgen braucht bei manchen Kindern etwas Zeit.“
die BeruhigungPl.: BeruhigungenB1-B2
etwas, das wieder ruhig macht
„Zur Beruhigung sprechen wir leise und bleiben nah beim Kind.“
einladenB1-B2
freundlich fragen, ob jemand mitmacht
„Schüchterne Kinder laden wir vorsichtig zum Mitspielen ein.“
ansprechenB1-B2
mit jemandem direkt reden
„Konflikte sprechen wir direkt und ruhig mit den Kindern an.“
die KonzentrationsspannePl.: KonzentrationsspannenB1-B2
Zeit, in der ein Kind aufmerksam bei einer Sache bleiben kann
„Wir beobachten genau, wie lange die Konzentrationsspanne in ruhigen Angeboten trägt.“
die ArbeitshaltungB1-B2
Art, wie ein Kind Aufgaben beginnt, durchhält und beendet
„Eine ruhige Arbeitshaltung hilft dem Kind bei anspruchsvolleren Aufgaben.“
die LernbeobachtungPl.: LernbeobachtungenB1-B2
Beobachtung, wie ein Kind lernt, ausprobiert und Probleme löst
„Die Lernbeobachtung zeigt, welche Strategien ein Kind bereits nutzt.“
die KonfliktdynamikPl.: KonfliktdynamikenB1-B2
Art, wie sich ein Konflikt zwischen Kindern entwickelt und verändert
„Nur wer die Konfliktdynamik versteht, kann angemessen begleiten.“
die InteraktionsbeobachtungPl.: InteraktionsbeobachtungenB1-B2
Beobachtung, wie Kinder mit anderen Kindern oder Erwachsenen in Kontakt treten
„Die Interaktionsbeobachtung hilft uns, Gruppensituationen besser zu verstehen.“
die SpielbeobachtungPl.: SpielbeobachtungenB1-B2
Beobachtung des kindlichen Spiels als Hinweis auf Interessen und Entwicklung
„Bei der Spielbeobachtung achten wir auf Rollen, Materialwahl und Ausdauer.“
die KonfliktursachePl.: KonfliktursachenB1-B2
Auslöser oder Hintergrund eines Konflikts
„Wir suchen nicht nur den Schuldigen, sondern auch die Konfliktursache.“
die BeobachtungsrundePl.: BeobachtungsrundenB1-B2
geplante Runde, in der Beobachtungen gemeinsam ausgewertet werden
„In der Beobachtungsrunde gleichen wir Wahrnehmungen aus verschiedenen Situationen ab.“
die KindeswohlgefährdungPl.: KindeswohlgefährdungenC1
ernsthafte Gefährdung der körperlichen, seelischen oder sozialen Entwicklung eines Kindes
„Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung wird der Schutzauftrag der Einrichtung aktiviert.“
die exekutive FunktionPl.: exekutive FunktionenC1
kognitive Steuerungsfähigkeit für Impulskontrolle, Arbeitsgedächtnis und flexible Handlungsplanung
„Die exekutive Funktion zeigt sich im Morgenkreis beim Warten, Zuhören und Wechseln von Regeln.“
die SelbstregulationsfähigkeitPl.: SelbstregulationsfähigkeitenC1
Fähigkeit eines Kindes, Emotionen, Impulse und Aufmerksamkeit altersangemessen zu steuern
„Die Selbstregulationsfähigkeit wird in Übergangssituationen besonders sichtbar.“
die WahrnehmungsverarbeitungPl.: WahrnehmungsverarbeitungenC1
Verarbeitung sensorischer Reize, die Verhalten, Regulation und Teilhabe eines Kindes beeinflussen kann
„Auffälligkeiten in der Wahrnehmungsverarbeitung zeigen sich häufig bei Lärm, Berührung oder Bewegung.“
Teste dich: 5 Fragen
Was bedeutet „das Wetterglas“?
Was bedeutet „den Verlauf erkennen“?
Was bedeutet „der Ruhebedarf“?
Was bedeutet „die Spielbeobachtung“?
Was bedeutet „die Konfliktursache“?
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Kostenlos startenHäufige Fragen
- Was bedeutet „der Schlafrhythmus“?
- regelmäßiges Muster, wann ein Kind müde wird und Schlaf braucht. Beispiel: „Beim Schlafrhythmus achten wir auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder.“
- Was bedeutet „die Hospitation“?
- zeitlich begrenzte Beobachtung eines pädagogischen Alltags durch andere Personen. Beispiel: „Bei der Hospitation erlebt die Kollegin die Gruppe aus einer neuen Perspektive.“
- Was bedeutet „der Verdachtsmoment“?
- Beobachtung oder Hinweis, der weitere Klärung notwendig macht. Beispiel: „Jeder Verdachtsmoment muss sachlich dokumentiert und weitergegeben werden.“