die VerhältnispräventionPl.: VerhältnispräventioneB2
Vorbeugung durch Veränderung von Arbeitsbedingungen und Umgebung.
„Verhältnisprävention bedeutet hier, auch Arbeitsbedingungen zu verändern, statt nur individuelles Verhalten zu trainieren.“
die WirksamkeitPl.: WirksamkeitenB2
Ausmaß, in dem eine Maßnahme den beabsichtigten Nutzen erreicht.
„Die Wirksamkeit wird später anhand von Nutzung, Rückmeldungen und beobachteten Abläufen überprüft.“
die AtemmusterstörungPl.: AtemmusterstörungenB2
Nicht angemessene Veränderung von Rhythmus, Tiefe oder Koordination der Atmung.
„In der physiotherapeutischen Befundung fällt eine Atemmusterstörung mit häufiger Seufzeratmung und deutlicher Aktivität der oberen Brustmuskeln auf.“
die SeufzeratmungPl.: SeufzeratmungenB2
Wiederholtes auffällig tiefes Einatmen zwischen normalen Atemzügen.
„Die Seufzeratmung wird in der Therapieplanung mit Befund und Therapieziel verbunden.“
die AtemfrequenzPl.: AtemfrequenzenB2
Anzahl der Atemzüge innerhalb einer Minute.
„Die Atemfrequenz steigt bereits während eines kurzen Gesprächs.“
die AtemwahrnehmungPl.: AtemwahrnehmungenB2
Bewusstes Spüren von Atembewegung, Rhythmus und Anstrengung.
„Zunächst übt Frau Jacob Atemwahrnehmung in einer bequem unterstützten Position, ohne besonders große Atemzüge zu erzwingen.“
die HyperventilationPl.: HyperventilationeB2
Atmung, die schneller oder tiefer ist, als der Körper in der Situation benötigt.
„Zeichen einer Hyperventilation wie Kribbeln, Benommenheit oder zunehmende Unruhe werden besprochen.“
die FlüssigkeitseinlagerungPl.: FlüssigkeitseinlagerungenB2
Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe, die häufig als Schwellung sichtbar wird.
„Vor dem Training berichtet er über eine neue Flüssigkeitseinlagerung an beiden Unterschenkeln.“
die GewichtskontrollePl.: GewichtskontrollenB2
Regelmäßiges Wiegen zur Beobachtung relevanter Gewichtsveränderungen.
„Seine tägliche Gewichtskontrolle zeigt außerdem eine deutliche Zunahme innerhalb weniger Tage.“
die OrthopnoePl.: OrthopnoenB2
Atemnot im flachen Liegen, die sich beim Aufrichten bessert.
„Beim Nachfragen beschreibt er Orthopnoe: Im flachen Liegen wird die Atemnot stärker, sodass er nachts mehrere Kissen benötigt.“
das VerschlechterungszeichenPl.: VerschlechterungszeichenB2
Beobachtung oder Symptom, das auf eine Verschlechterung einer Erkrankung hinweisen kann.
„Diese Veränderungen werden als mögliches Verschlechterungszeichen ernst genommen.“
das ÖdemPl.: ÖdemeB2
Sichtbare oder tastbare Schwellung durch Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe.
„Eine einzelne leichte Gewichtsschwankung beweist keine Verschlechterung, doch die Kombination aus Ödemen, rascher Zunahme und veränderter Atmung erfordert eine zeitnahe Beurteilung.“
die SchaufensterkrankheitPl.: SchaufensterkrankheitenB2
Umgangssprachliche Bezeichnung für belastungsabhängige Beinschmerzen bei arterieller Durchblutungsstörung.
„Bei Herrn Kuhn besteht eine periphere arterielle Verschlusskrankheit, umgangssprachlich auch Schaufensterkrankheit genannt.“
die periphere arterielle VerschlusskrankheitPl.: periphere arterielle VerschlusskrankheitenB2
Erkrankung mit verengten oder verschlossenen Arterien, meist in den Beinen.
„Die Fachkraft erklärt die periphere arterielle Verschlusskrankheit, damit der nächste Arbeitsschritt klar bleibt.“
der Geh-Erholungs-ZyklusPl.: Geh-Erholungs-ZykluseB2
Wiederholter Wechsel zwischen einer Gehphase und einer Erholungspause.
„Das strukturierte Gehtraining nutzt einen Geh-Erholungs-Zyklus: Herr Kuhn geht bis zu einer vereinbarten mittleren Beschwerdestärke, pausiert und beginnt nach dem Rückgang erneut.“
die DurchblutungsstörungPl.: DurchblutungsstörungenB2
Unzureichende Versorgung eines Gewebes mit Blut.
„Die Durchblutungsstörung wird dadurch nicht kurzfristig beseitigt, doch regelmäßiges Training kann die schmerzfreie und maximale Gehstrecke verbessern.“
die RaucherentwöhnungPl.: RaucherentwöhnungenB2
Professionell unterstützter Prozess zur dauerhaften Beendigung des Rauchens.
„Raucherentwöhnung und medikamentöse Behandlung gehören in die ärztliche Gesamtversorgung.“
die SarkopeniePl.: SarkopenienB2
Fortschreitender Verlust von Muskelmasse, Muskelkraft und körperlicher Leistungsfähigkeit.
„Die Sarkopenie zeigt sich im Alltag durch langsames Aufstehen, unsicheres Treppensteigen und schnelle Ermüdung.“
die HandkraftmessungPl.: HandkraftmessungenB2
Standardisierte Messung der Kraft beim kräftigen Zugreifen.
„Eine Handkraftmessung ergänzt funktionelle Tests wie wiederholtes Aufstehen vom Stuhl.“
die RegenerationszeitPl.: RegenerationszeitenB2
Zeitraum, den der Körper nach einer Belastung zur Erholung benötigt.
„Das Training beginnt mit zwei gut kontrollierbaren Kraftübungen und ausreichend Regenerationszeit.“
die TrainingsprogressionPl.: TrainingsprogressioneB2
Geplante schrittweise Steigerung eines Trainings.
„Die Trainingsprogression erfolgt über Widerstand, Wiederholungen oder schwierigere Alltagsvarianten, jedoch nicht über alle Faktoren gleichzeitig.“
die EiweißzufuhrPl.: EiweißzufuhreB2
Menge an Protein, die über Nahrung und Getränke aufgenommen wird.
„Weil Muskelaufbau auch von Ernährung und Erkrankungen beeinflusst wird, bespricht das Team eine angemessene Eiweißzufuhr mit der zuständigen Ernährungsfachkraft und der Ärztin.“
der GreifreifenPl.: GreifreifenB2
Seitlicher Ring am Rollstuhlrad, über den der Rollstuhl mit den Händen angetrieben wird.
„Beim Antreiben greift er den Greifreifen sehr weit hinten und führt kurze, hektische Schübe aus.“
die SchubfrequenzPl.: SchubfrequenzenB2
Anzahl der Antriebsschübe innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
„Die hohe Schubfrequenz belastet seine Schultern unnötig.“
die RückholphasePl.: RückholphasenB2
Bewegungsabschnitt, in dem die Hände nach einem Antriebsschub zurückgeführt werden.
„Die Physiotherapeutin beobachtet außerdem, dass die Rückholphase mit angehobenen Armen erfolgt.“
die AchspositionPl.: AchspositioneB2
Lage der Radachse im Verhältnis zum Sitz und zum Körper.
„Eine ungünstige Achsposition kann den Rollwiderstand erhöhen, darf aber nur im Rahmen einer fachgerechten Rollstuhlanpassung verändert werden.“
die SchulterüberlastungPl.: SchulterüberlastungenB2
Beschwerdezustand durch eine zu hohe oder ungünstig verteilte Belastung der Schulter.
„Wegen beginnender Schulterüberlastung werden zusätzlich Kraft, Beweglichkeit und Fahrstrecke angepasst.“
die FazialisparesePl.: FazialisparesenB2
Teilweise oder vollständige Lähmung der vom Gesichtsnerv versorgten Muskeln.
„Die Fazialisparese betrifft die mimische Muskulatur einer Gesichtshälfte.“
die mimische MuskulaturPl.: mimische MuskulatureB2
Gesichtsmuskeln, die unter anderem den Ausdruck von Gefühlen ermöglichen.
„Bei der Übergabe wird die mimische Muskulatur kurz genannt und mit der passenden Maßnahme verbunden.“
der LidschlussPl.: LidschlusseB2
Vollständiges Schließen der Augenlider über dem Auge.
„Zunächst werden Ruhetonus, Lidschluss und kleine symmetrische Bewegungen beobachtet.“
die ÜberaktivitätPl.: ÜberaktivitäteB2
Übermäßig starke oder häufige Aktivität eines Muskels oder Systems.
„Kräftiges Grimassieren wird vermieden, weil eine Überaktivität der gesunden Seite die Asymmetrie verstärken kann.“
die SynkinesePl.: SynkinesenB2
Unbeabsichtigte Mitbewegung eines Muskels bei einer anderen gewollten Bewegung.
„Diese Synkinese wird mit langsamer, gezielter Bewegung und ausreichenden Pausen behandelt.“
die GehirnerschütterungPl.: GehirnerschütterungenB2
Leichte traumatische Hirnverletzung nach einer Einwirkung auf Kopf oder Körper.
„Nach einer Gehirnerschütterung hat der Schüler Jonas noch Kopfschmerzen bei längerem Lesen und schnellem Laufen.“
die ReizabschirmungPl.: ReizabschirmungenB2
Gezielte Verringerung von Licht, Geräuschen, Bildschirmreizen oder Aktivität.
„Vollständige Reizabschirmung über viele Tage ist nicht vorgesehen; stattdessen wird ein stufenweiser Rückkehrprozess geplant.“
das KontakttrainingPl.: KontakttrainingeB2
Sporttraining mit möglichem direktem Körperkontakt oder Kollisionsrisiko.
„Kontakttraining und Wettkampf benötigen eine medizinische Freigabe nach dem vorgesehenen Protokoll.“
die BelastungsstufePl.: BelastungsstufenB2
Festgelegter Abschnitt innerhalb einer schrittweisen Steigerung.
„Jede Belastungsstufe beginnt unterhalb der individuellen Symptomschwelle und umfasst Schule, Bildschirmzeit sowie körperliche Aktivität.“
die SymptomschwellePl.: SymptomschwellenB2
Belastungsniveau, ab dem Beschwerden neu auftreten oder deutlich zunehmen.
„Die Symptomschwelle wird in der Therapieplanung mit Befund und Therapieziel verbunden.“
die HypermobilitätPl.: HypermobilitäteB2
Über das übliche Maß hinausgehende Beweglichkeit eines oder mehrerer Gelenke.
„Diese Hypermobilität führt nicht automatisch zu Beschwerden, bei ihr treten jedoch Unsicherheit und ein wiederkehrendes Subluxationsgefühl an der Schulter auf.“
das SubluxationsgefühlPl.: SubluxationsgefühleB2
Empfindung, dass ein Gelenk teilweise aus seiner normalen Stellung gleitet.
„Die Fachkraft erklärt das Subluxationsgefühl, damit der nächste Arbeitsschritt klar bleibt.“
die GelenkpropriozeptionPl.: GelenkpropriozeptioneB2
Wahrnehmung von Stellung und Bewegung eines Gelenks ohne Sichtkontrolle.
„Die Physiotherapeutin untersucht Kraft, Belastungsverträglichkeit und Gelenkpropriozeption.“
das StabilisationstrainingPl.: StabilisationstrainingeB2
Training zur aktiven Kontrolle eines Gelenks oder Körperabschnitts.
„Im Stabilisationstraining hält Frau Erdem zunächst eine mittlere Gelenkposition gegen geringe Störungen.“
die BelastungsverträglichkeitPl.: BelastungsverträglichkeitenB2
Fähigkeit, eine körperliche Belastung ohne unangemessen starke oder anhaltende Reaktion zu bewältigen.
„Bei der Übergabe wird die Belastungsverträglichkeit kurz genannt und mit der passenden Maßnahme verbunden.“
der BeckenbodentonusPl.: BeckenbodentonuseB2
Grundspannung der Muskulatur am Boden des Beckens.
„In der physiotherapeutischen Untersuchung zeigt sich ein erhöhter Beckenbodentonus.“
die EntlastungspositionPl.: EntlastungspositioneB2
Körperstellung, die Druck, Muskelspannung oder Beschwerden verringern soll.
„Zunächst werden Atembewegung, Entlastungsposition und bewusstes Lösen geübt.“
die EndometriosePl.: EndometriosenB2
Erkrankung, bei der gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter wächst.
„Frau Riedel hat aufgrund einer Endometriose wiederkehrende Unterbauchschmerzen und Beschwerden beim Geschlechtsverkehr.“
die EntleerungsstörungPl.: EntleerungsstörungenB2
Problem beim vollständigen oder kontrollierten Entleeren von Blase oder Darm.
„Zusätzlich berichtet Frau Riedel über eine Entleerungsstörung des Darms.“
das VersorgungsnetzPl.: VersorgungsnetzeB2
Zusammenarbeit verschiedener Fachpersonen und Einrichtungen bei einer Behandlung.
„Dieses Symptom wird im ärztlichen Versorgungsnetz weiter abgeklärt.“
Beweglichkeit im Bereich Brustwirbelsäule, die für Alltag, Befund und Übungsaufbau geprüft wird.
„Die Physiotherapeutin dokumentiert die Brustwirbelsäulenbeweglichkeit nach der aktiven Bewegungsprüfung.“
Fähigkeit, die Brustwirbelsäule bei Belastung kontrolliert und sicher zu halten.
„Im Therapieplan wird die Brustwirbelsäulenstabilität schrittweise mit alltagsnahen Übungen aufgebaut.“
Belastungsfähigkeit der Brustwirbelsäule unter therapeutisch dosierter Aktivität.
„Die Brustwirbelsäulenbelastbarkeit entscheidet, ob die nächste Übungsstufe freigegeben wird.“
Teste dich: 5 Fragen
Was bedeutet „der Geh-Erholungs-Zyklus“?
Was bedeutet „das Verschlechterungszeichen“?
Was bedeutet „die Gehirnerschütterung“?
Was bedeutet „die Flüssigkeitseinlagerung“?
Was bedeutet „die Entlastungsposition“?
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- Was bedeutet „die Verhältnisprävention“?
- Vorbeugung durch Veränderung von Arbeitsbedingungen und Umgebung.. Beispiel: „Verhältnisprävention bedeutet hier, auch Arbeitsbedingungen zu verändern, statt nur individuelles Verhalten zu trainieren.“
- Was bedeutet „die Wirksamkeit“?
- Ausmaß, in dem eine Maßnahme den beabsichtigten Nutzen erreicht.. Beispiel: „Die Wirksamkeit wird später anhand von Nutzung, Rückmeldungen und beobachteten Abläufen überprüft.“
- Was bedeutet „die Atemmusterstörung“?
- Nicht angemessene Veränderung von Rhythmus, Tiefe oder Koordination der Atmung.. Beispiel: „In der physiotherapeutischen Befundung fällt eine Atemmusterstörung mit häufiger Seufzeratmung und deutlicher Aktivität der oberen Brustmuskeln auf.“