der BefundbogenPl.: BefundbögenB2
Dokument, in dem Untersuchungsergebnisse und Therapieziele festgehalten werden.
„Vor der ersten Behandlung füllt die Therapeutin den Befundbogen aus.“
die TraktionsbehandlungPl.: TraktionsbehandlungenB2
Therapieform, bei der Gelenke oder Wirbelsäulenabschnitte vorsichtig entlastet werden.
„Die Traktionsbehandlung wird nur durchgeführt, wenn keine Gegenanzeigen vorliegen.“
die AnamnesePl.: AnamnesenB2
Gespräch über Beschwerden, Vorgeschichte und wichtige Gesundheitsangaben.
„In der Anamnese berichtete sie weder über einen Unfall noch über Taubheit im Arm.“
die HalswirbelsäulePl.: HalswirbelsäulenB2
Abschnitt der Wirbelsäule im Bereich des Halses.
„Die Physiotherapeutin beobachtete eine erhöhte Schulterhaltung und prüfte die Beweglichkeit der Halswirbelsäule.“
Weniger möglich oder beweglich als üblich.
„Die Drehung nach rechts war eingeschränkt, verursachte aber keinen ausstrahlenden Schmerz.“
Direkt auf eine konkrete Situation im täglichen Leben bezogen.
„Als alltagsnahes Ziel vereinbarten beide, dass Frau Seidel zunächst zwei Stunden mit geplanten Pausen arbeiten kann.“
die BewegungspausePl.: BewegungspausenB2
Kurze Unterbrechung einer Tätigkeit, in der sich eine Person bewegt.
„Die Beschwerden traten vor allem nach mehreren Stunden am Bildschirm auf und besserten sich bei kurzen Bewegungspausen.“
die UnterarmfrakturPl.: UnterarmfraktureB2
Knochenbruch im Bereich zwischen Ellenbogen und Handgelenk.
„Sechs Wochen nach einer Unterarmfraktur stellte sich Herr Yilmaz zur physiotherapeutischen Befundung vor.“
reizlosB2
reizlos beschreibt, wie eine Handlung oder ein Zustand in der Physiotherapie fachlich richtig eingeschätzt wird.
„Die Haut war reizlos, das Handgelenk jedoch noch sichtbar geschwollen.“
der FaustschlussPl.: FaustschlusseB2
Bewegung, bei der die Finger vollständig zur Faust geschlossen werden.
„Beim Faustschluss erreichten die Fingerspitzen die Handfläche noch nicht vollständig.“
die GreifkraftPl.: GreifkrafteB2
Kraft, mit der die Hand einen Gegenstand festhalten kann.
„Die Greifkraft wurde deshalb nur mit geringem Widerstand geprüft.“
die BefundungPl.: BefundungenB2
Gezielte Untersuchung und fachliche Bewertung von Funktionen und Beschwerden.
„Die Befundung wird in der Therapieplanung mit Befund und Therapieziel verbunden.“
die RehabilitationPl.: RehabilitationeB2
Behandlung, die Fähigkeiten nach Krankheit oder Verletzung wiederherstellen soll.
„Frau Brandt befand sich nach einer stabil versorgten Beckenfraktur in der Rehabilitation.“
die ErschöpfungPl.: ErschöpfungenB2
Starke Müdigkeit nach körperlicher oder geistiger Belastung.
„Zu Beginn konnte sie mit dem Rollator etwa 40 Meter gehen und musste danach wegen Erschöpfung pausieren.“
das ZwischenzielPl.: ZwischenzielB2
Kleiner erreichbarer Schritt auf dem Weg zu einem größeren Ziel.
„Nach einer Woche sollte die Gehstrecke erneut gemessen und das Zwischenziel angepasst werden.“
das AusgangsniveauPl.: AusgangsniveaueB2
Zustand oder Wert, der vor einer Belastung oder Veränderung bestand.
„Die Belastung durfte nur gesteigert werden, wenn Schmerzen und Müdigkeit bis zum nächsten Morgen wieder auf das Ausgangsniveau sanken.“
die GehstreckePl.: GehstreckenB2
Entfernung, die eine Person gehend zurücklegt.
„Die Fachkraft erklärt die Gehstrecke, damit der nächste Arbeitsschritt klar bleibt.“
das WiderstandsbandPl.: WiderstandsbandeB2
Elastisches Band, das beim Training einen dosierbaren Widerstand gibt.
„Vor dem Training mit einem Widerstandsband überprüfte die Physiotherapeutin deshalb die Stellung des Schulterblatts.“
das SchulterblattPl.: SchulterblatteB2
Flacher Knochen an der Rückseite des oberen Brustkorbs.
„Das Schulterblatt sollte sanft nach hinten unten gleiten, ohne dass der Brustkorb nach vorn gedrückt wird.“
die SichtkontrollePl.: SichtkontrollenB2
Überprüfung einer Bewegung mit den Augen, zum Beispiel im Spiegel.
„Herr Peters übte die Bewegung zuerst vor einem Spiegel und anschließend ohne Sichtkontrolle.“
die AusweichbewegungPl.: AusweichbewegungenB2
Zusätzliche Bewegung, mit der der Körper eine schwierige Aufgabe ungewollt erleichtert.
„Die Wiederholungszahl blieb niedrig, damit die Bewegung kontrolliert und ohne Ausweichbewegung ausgeführt wurde.“
die RuhigstellungPl.: RuhigstellungenB2
Zeitweise Einschränkung oder Verhinderung einer Bewegung zur Unterstützung der Heilung.
„Bei Herrn Peters sollte die Schulter nach längerer Ruhigstellung wieder belastbarer werden.“
der MuskelkaterPl.: MuskelkaterB2
Vorübergehender Muskelschmerz nach ungewohnter oder stärkerer Belastung.
„Die Physiotherapeutin erklärte, dass ein leichter Muskelkater nach einer ungewohnten Belastung auftreten kann.“
die BelastungsdosisPl.: BelastungsdosiseB2
Festgelegte Menge und Stärke einer körperlichen Belastung.
„Für den nächsten Termin wurde vereinbart, die Belastungsdosis zu prüfen.“
Auf eine Frage antworten, dass etwas nicht vorhanden oder nicht passiert ist.
„Eine Schwellung, Rötung oder einen stechenden Gelenkschmerz verneinte sie.“
In kleinen aufeinanderfolgenden Stufen.
„Die Wiederholungszahl wurde reduziert, damit sich der Körper schrittweise an die Übung anpassen konnte.“
die WiederholungszahlPl.: WiederholungszahleB2
Festgelegte Anzahl, wie oft eine Übung ausgeführt wird.
„Bei der Übergabe wird die Wiederholungszahl kurz genannt und mit der passenden Maßnahme verbunden.“
die GriffhöhePl.: GriffhöhenB2
Höhe, auf der sich die Handgriffe eines Hilfsmittels befinden.
„Die Griffhöhe wurde auf Höhe der Handgelenke eingestellt, während seine Arme locker neben dem Körper hingen.“
die FeststellfunktionPl.: FeststellfunktioneB2
Funktion, mit der eine Bremse dauerhaft geschlossen wird.
„Danach kontrollierte die Therapeutin beide Bremsen und zeigte die Feststellfunktion für das sichere Hinsetzen.“
der KörperschwerpunktPl.: KörperschwerpunkteB2
Gedachter Punkt, an dem das Körpergewicht ausgeglichen ist.
„Mit mehreren kleinen Schritten blieb sein Körperschwerpunkt innerhalb der Standfläche.“
die StandflächePl.: StandflächenB2
Bereich zwischen und unter den Kontaktpunkten zum Boden.
„Die Standfläche wird in der Therapieplanung mit Befund und Therapieziel verbunden.“
das WendenPl.: WendenB2
Kontrollierte Änderung der Gehrichtung.
„Beim Wenden machte er zunächst große, unsichere Schritte.“
die NarbePl.: NarbenB2
Verheiltes Gewebe nach einer Verletzung oder Operation.
„Nach einer Bauchoperation vermied Frau Mertens jede Drehung im Bett, weil sie Zug an der Narbe befürchtete.“
die SeitenlagePl.: SeitenlagenB2
Körperposition, bei der eine Person auf einer Körperseite liegt.
„Aus der Seitenlage schob sie die Unterschenkel über die Bettkante und stützte sich mit dem oberen Arm ab.“
der LagewechselPl.: LagewechselB2
Wechsel von einer Körperposition in eine andere.
„Nach zwei Wiederholungen gelang der Lagewechsel mit einer verbalen Erinnerung.“
sichernB2
Eine Bewegung so begleiten, dass ein Sturz oder Kontrollverlust verhindert wird.
„Die Therapeutin sicherte die Bewegung, ohne Frau Mertens hochzuziehen.“
die BettkantePl.: BettkantenB2
Seitlicher Rand der Liegefläche eines Bettes.
„Die Fachkraft erklärt die Bettkante, damit der nächste Arbeitsschritt klar bleibt.“
das elastische TapePl.: elastische TapenB2
Dehnbares Klebeband, das auf der Haut angebracht wird.
„Bei Frau Nguyen war ein elastisches Tape zur Unterstützung des Handgelenks geplant.“
Deutlich wärmer als das umliegende Gewebe.
„Die Umgebung war leicht gerötet, aber nicht überwärmt.“
die HautkontrollePl.: HautkontrollenB2
Gezielte Beobachtung der Haut auf Verletzungen oder Veränderungen.
„Ein neuer Termin zur Hautkontrolle wurde vor der nächsten Tapeanlage eingeplant.“
das SekretPl.: SekreteB2
Flüssigkeit, die aus einer Wunde oder einem Gewebe austreten kann.
„Bei zunehmender Rötung, Wärme, Schwellung oder Sekret sollte sie die Wunde medizinisch beurteilen lassen.“
die TapeanlagePl.: TapeanlagenB2
Anbringen eines therapeutischen Klebebands auf der Haut.
„Bei der Übergabe wird die Tapeanlage kurz genannt und mit der passenden Maßnahme verbunden.“
der GehversuchPl.: GehversucheB2
Kontrollierter Versuch zu gehen, bei dem Sicherheit und Fähigkeit beobachtet werden.
„Vor dem freien Gehversuch prüfte die Physiotherapeutin sein Gleichgewicht unter sicheren Bedingungen.“
der enge StandPl.: enge StandeB2
Standposition, bei der die Füße dicht beieinanderstehen.
„Beim engen Stand schwankte er deutlich und griff zweimal nach dem Handlauf.“
die GewichtsverlagerungPl.: GewichtsverlagerungenB2
Kontrolliertes Verschieben des Körpergewichts in eine Richtung.
„Bis zum nächsten Termin sollte er den Stock weiter benutzen und nur die vereinbarte Gewichtsverlagerung üben.“
die seitliche StabilitätPl.: seitliche StabilitäteB2
Fähigkeit, den Körper bei Bewegungen zur Seite sicher zu halten.
„Auf einen Gehversuch ohne Hilfsmittel wurde zunächst verzichtet, weil die seitliche Stabilität noch nicht ausreichte.“
der HandlaufPl.: HandläufeB2
Feste Griffleiste, an der sich eine Person beim Gehen festhalten kann.
„Er stand zwischen einer festen Behandlungsliege und einem stabilen Handlauf.“
das HeimprogrammPl.: HeimprogrammeB2
Zusammengestellte Übungen, die eine Person selbstständig zu Hause durchführt.
„Beim Kontrolltermin berichtete Frau Özdemir, dass sie ihr Heimprogramm nur zweimal durchgeführt hatte.“
die MobilisationsübungPl.: MobilisationsübungenB2
Übung, die Beweglichkeit erhalten oder verbessern soll.
„Eine Mobilisationsübung sollte morgens nach dem Zähneputzen stattfinden, eine Kraftübung in der Mittagspause und eine Entspannungsübung vor dem Schlafen.“
Etwas sichtbar vormachen, damit die Ausführung beurteilt werden kann.
„Frau Özdemir demonstrierte alle drei Übungen noch einmal korrekt.“
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- Was bedeutet „der Befundbogen“?
- Dokument, in dem Untersuchungsergebnisse und Therapieziele festgehalten werden.. Beispiel: „Vor der ersten Behandlung füllt die Therapeutin den Befundbogen aus.“
- Was bedeutet „die Traktionsbehandlung“?
- Therapieform, bei der Gelenke oder Wirbelsäulenabschnitte vorsichtig entlastet werden.. Beispiel: „Die Traktionsbehandlung wird nur durchgeführt, wenn keine Gegenanzeigen vorliegen.“
- Was bedeutet „die Anamnese“?
- Gespräch über Beschwerden, Vorgeschichte und wichtige Gesundheitsangaben.. Beispiel: „In der Anamnese berichtete sie weder über einen Unfall noch über Taubheit im Arm.“