BerufsDeutsch

der Mindestbestand

  • Artikel: der
  • Plural: Mindestbestände
  • Niveau B2

Bedeutung

  • Betriebswirtschaftlicher Schwellenwert, der als Sicherheitspuffer stets im Lager vorhanden sein muss
  • kleinste Menge eines Materials, die immer vorhanden sein soll
  • Festgelegte Untergrenze für vorhandenes Material.
  • Die niedrigste Menge eines Produkts, die im Lager vorhanden sein muss, damit Engpässe rechtzeitig erkannt und verhindert werden.
  • Die kleinste Menge eines Materials, die immer im Lager vorhanden sein soll, bevor nachbestellt wird.

Beispielsätze

  • „Um Lieferengpässe abzufedern, wurde der Mindestbestand für Mineralwasser in den Sommermonaten drastisch erhöht.“
  • „Wir bestellen nach, sobald ein Mittel unter den Mindestbestand fällt.“
  • „Der Mitarbeiter prüfte Mindestbestand, Verbrauch bis Schichtende und die Karte am Behälter.“

Ähnliche Wörter

  • die Überbestellung – Unwirtschaftliche Order von Waren, die den tatsächlichen Kundenbedarf und die Lagerkapazität übersteigt
  • die Abschrift – Buchhalterische Wertminderung von Ware, die aufgrund von Verderb oder Beschädigung aus dem System gebucht wird
  • die Sortimentslücke – Ein temporär nicht verfügbarer oder dauerhaft fehlender Artikel, der eigentlich fester Bestandteil des regulären Warenangebots ist
  • die Mindestmenge – Betriebswirtschaftlich definierter Schwellenwert, der stets auf Lager oder im Regal sein muss
  • die Bestandslücke – Fehlbetrag zwischen dem elektronisch erfassten Systembestand und der tatsächlich vorhandenen Ware
  • die Bestellung – Verbindliche kaufmännische Anforderung von Waren bei einem Lieferanten oder Hersteller
  • die Nachbestellung – Auslösen einer neuen Lieferung, weil der Bestand eines Artikels eine kritische Grenze unterschritten hat
  • der Warenbestand – Die Gesamtheit der elektronisch erfassten oder physisch vorhandenen Güter eines Unternehmens

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