Ein festgelegter Ablauf, mit dem ein Patient systematisch nach Atemweg, Atmung, Kreislauf, Bewusstsein und weiteren Punkten untersucht wird.
„Nach dem ABCDE-Schema prüfe ich zuerst den Atemweg, bevor ich zur Atmung übergehe.“
die BewusstseinslagePl.: BewusstseinslagenB2
Der Grad, in dem eine Person wach und ansprechbar ist oder nicht.
„Die Bewusstseinslage des Patienten verschlechtert sich innerhalb wenigen Minuten.“
der Glasgow-Koma-Skala-WertPl.: Glasgow-Koma-Skala-WerteB2
Eine Zahl zwischen 3 und 15, die den Grad der Bewusstseinsstörung eines Patienten beschreibt.
„Mit einem Glasgow-Koma-Skala-Wert von 8 melden wir den Patienten als bewusstseinsgetrübt.“
der VitalparameterPl.: VitalparameterB2
Ein messbarer Wert wie Puls, Blutdruck oder Sauerstoffsättigung, der über den Zustand des Körpers Auskunft gibt.
„Alle Vitalparameter werden alle fünf Minuten erneut kontrolliert und dokumentiert.“
Die Zeit, die die Haut braucht, um nach Druck wieder ihre normale Farbe zu bekommen; ein Zeichen für die Durchblutung.
„Eine verlängerte Rekapillarisierungszeit am Finger weist auf einen Kreislaufmangel hin.“
ansprechbarB1-B2
So, dass eine Person auf Fragen oder Ansprache reagiert und antworten kann.
„Der Patient ist ansprechbar, wirkt aber sehr verlangsamt.“
der SchmerzreizPl.: SchmerzreizeB2
Ein leichter, bewusst gesetzter Schmerz, mit dem geprüft wird, ob ein bewusstloser Patient reagiert.
„Auf einen Schmerzreiz am Nagelbett zieht der Patient die Hand zurück.“
die PupillenreaktionPl.: PupillenreaktionenB2
Die Veränderung der Pupillengröße bei Lichteinfall, die Hinweise auf neurologische Probleme geben kann.
„Die Pupillenreaktion auf beiden Augen ist seitengleich und prompt.“
die KreislaufsituationPl.: KreislaufsituationenB2
Der Zustand des Herz-Kreislauf-Systems, beurteilt anhand von Puls, Hautfarbe und Blutdruck.
„Die blasse Haut und der schwache Puls deuten auf eine kritische Kreislaufsituation hin.“
tastbarB2
So, dass man einen Puls oder eine Struktur durch Berühren deutlich fühlen kann.
„Der Puls am Handgelenk ist kaum tastbar, deshalb prüfe ich zusätzlich am Hals.“
die AtemfrequenzPl.: AtemfrequenzenB2
Die Anzahl der Atemzüge pro Minute.
„Die Atemfrequenz liegt bei 28 Atemzügen pro Minute und ist damit deutlich erhöht.“
Eine bläuliche Verfärbung der Haut oder Lippen, die auf einen Sauerstoffmangel hinweist.
„Die Zyanose an den Lippen zeigt uns, dass der Patient dringend Sauerstoff braucht.“
die ErstuntersuchungPl.: ErstuntersuchungenB2
Die erste, schnelle körperliche Untersuchung eines Patienten am Einsatzort.
„Bei der Erstuntersuchung fällt eine offene Wunde am Unterschenkel auf.“
die SauerstoffsättigungPl.: SauerstoffsättigungenB2
Der Anteil des Sauerstoffs im Blut, gemessen in Prozent.
„Die Sauerstoffsättigung fällt trotz Sauerstoffgabe auf 88 Prozent.“
der SchockindexPl.: SchockindizesB2
Ein Wert, der aus Puls und Blutdruck berechnet wird und einen möglichen Schockzustand anzeigt.
„Ein erhöhter Schockindex bestätigt unseren Verdacht auf einen beginnenden Schock.“
die SchmerzskalaPl.: SchmerzskalenB2
Ein Instrument mit Zahlen oder Bildern, mit dem ein Patient seine Schmerzstärke einschätzt.
„Auf der Schmerzskala von null bis zehn gibt die Patientin eine acht an.“
So, dass eine Person weiß, wer sie ist, wo sie sich befindet und welcher Tag heute ist.
„Der Patient wirkt zeitlich nicht mehr orientiert und nennt das falsche Jahr.“
die BlutdruckmessungPl.: BlutdruckmessungenB1-B2
Die Kontrolle des Drucks in den Blutgefäßen mit einer Manschette am Arm.
„Die Blutdruckmessung ergibt einen Wert von 85 zu 50.“
Der Zustand der Haut hinsichtlich Farbe, Temperatur und Feuchtigkeit, der Hinweise auf den Kreislauf gibt.
„Die Hautbeschaffenheit ist kaltschweißig, was auf einen Schock hindeutet.“
der BewusstseinsverlustPl.: BewusstseinsverlusteB2
Der plötzliche Zustand, in dem eine Person das Bewusstsein verliert und nicht mehr reagiert.
„Der Zeuge berichtet von einem kurzen Bewusstseinsverlust während der Autofahrt.“
die FremdanamnesePl.: FremdanamnesenB2
Informationen zur Krankengeschichte, die von Angehörigen oder Zeugen statt vom Patienten selbst kommen.
„Da der Patient nicht sprechen kann, holen wir die Fremdanamnese bei seiner Ehefrau ein.“
beurteilenB1-B2
Einen Zustand oder eine Situation genau prüfen und ein Urteil darüber fällen.
„Ich beurteile die Atmung, indem ich sehe, höre und fühle.“
auffälligB1-B2
So, dass etwas vom normalen Zustand abweicht und sofort ins Auge fällt.
„Die Pupillen sind unterschiedlich groß, was mir sofort auffällig erscheint.“
das KrankheitsbildPl.: KrankheitsbilderB2
Die typische Kombination von Symptomen, die auf eine bestimmte Erkrankung hindeutet.
„Die Symptome passen zu einem klassischen Krankheitsbild eines Schlaganfalls.“
So, dass eine Reaktion später als normal eintritt.
„Die Pupillen reagieren nur verzögert auf das Licht der Lampe.“
die SymptomatikPl.: SymptomatikenB2
Die Gesamtheit aller Beschwerden und Zeichen, die ein Patient zeigt.
„Die Symptomatik mit Brustschmerz und Schwindel weist auf ein Herzproblem hin.“
der AuskultationsbefundPl.: AuskultationsbefundeB2
Das Ergebnis, das man beim Abhören von Lunge oder Herz mit dem Stethoskop feststellt.
„Der Auskultationsbefund zeigt beidseitig feine Rasselgeräusche über der Lunge.“
die ErstversorgungPl.: ErstversorgungenB1-B2
Die ersten medizinischen Maßnahmen, die unmittelbar nach dem Eintreffen beim Patienten durchgeführt werden.
„Nach der Erstversorgung ist der Kreislauf des Patienten wieder stabil genug für den Transport.“
die VerschlechterungPl.: VerschlechterungenB1-B2
Eine negative Veränderung im Zustand eines Patienten.
„Innerhalb weniger Minuten kommt es zu einer deutlichen Verschlechterung der Atmung.“
der ErsteindruckPl.: ErsteindrückeB2
Die schnelle, erste Einschätzung des Gesamtzustands eines Patienten beim ersten Blick.
„Schon der Ersteindruck zeigt uns, dass der Patient kritisch krank wirkt.“
Teste dich: 5 Fragen
Was bedeutet „die Atemfrequenz“?
Was bedeutet „die Blutdruckmessung“?
Was bedeutet „auffällig“?
Was bedeutet „der Ersteindruck“?
Was bedeutet „die Symptomatik“?
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- Was bedeutet „das ABCDE-Schema“?
- Ein festgelegter Ablauf, mit dem ein Patient systematisch nach Atemweg, Atmung, Kreislauf, Bewusstsein und weiteren Punkten untersucht wird.. Beispiel: „Nach dem ABCDE-Schema prüfe ich zuerst den Atemweg, bevor ich zur Atmung übergehe.“
- Was bedeutet „die Bewusstseinslage“?
- Der Grad, in dem eine Person wach und ansprechbar ist oder nicht.. Beispiel: „Die Bewusstseinslage des Patienten verschlechtert sich innerhalb wenigen Minuten.“
- Was bedeutet „der Glasgow-Koma-Skala-Wert“?
- Eine Zahl zwischen 3 und 15, die den Grad der Bewusstseinsstörung eines Patienten beschreibt.. Beispiel: „Mit einem Glasgow-Koma-Skala-Wert von 8 melden wir den Patienten als bewusstseinsgetrübt.“