der WirkstoffPl.: WirkstoffeB1-B2
Die chemische Substanz in einem Medikament, die die eigentliche Heilwirkung im Körper erzeugt.
„Generika enthalten denselben Wirkstoff wie das Originalpräparat, sind aber deutlich günstiger.“
der HilfsstoffPl.: HilfsstoffeB1-B2
Ein Stoff in einem Medikament, der keinen therapeutischen Effekt hat, aber bei der Herstellung oder Einnahme hilft, zum Beispiel als Füllstoff oder Bindemittel.
„Patienten mit Laktoseintoleranz müssen auf Hilfsstoffe in Tabletten achten, da manche Milchzucker enthalten.“
das GenerikumPl.: GenerikaB1-B2
Ein Arzneimittel mit demselben Wirkstoff wie ein Originalprodukt, das unter einem anderen Namen und meist günstiger verkauft wird.
„Die Krankenkasse bevorzugt die Abgabe eines Generikums, wenn ein günstigeres Präparat mit gleichem Wirkstoff verfügbar ist.“
das FertigarzneimittelPl.: FertigarzneimittelB1-B2
Ein industriell hergestelltes und behördlich zugelassenes Medikament, das fertig verpackt im Handel erhältlich ist.
„Für die verschriebene Wirkstoffkonzentration gab es kein Fertigarzneimittel, daher musste die Apotheke eine Rezeptur herstellen.“
die DarreichungsformPl.: DarreichungsformenB1-B2
Die Form, in der ein Medikament hergestellt wird und eingenommen werden soll, zum Beispiel als Tablette, Saft, Salbe oder Injektion.
„Da der Patient keine Tabletten schlucken konnte, wechselte der Arzt die Darreichungsform auf einen Saft.“
die RetardtablettePl.: RetardtablettenB1-B2
Eine Tablette, die den Wirkstoff langsam und gleichmäßig über mehrere Stunden abgibt, damit die Wirkung länger anhält.
„Die Retardtablette darf nicht zerbrochen oder zerkaut werden, da sonst die gesamte Dosis auf einmal freigesetzt wird.“
das DosieraerosolPl.: DosieraerosoleB1-B2
Ein Inhalationsgerät, das bei jedem Druck eine genau abgemessene Menge Wirkstoff als feinen Sprühnebel freisetzt.
„Die Apothekerin erklärte dem Asthmapatient die richtige Atemtechnik beim Dosieraerosol, damit der Wirkstoff tief in die Lunge gelangt.“
der PulverinhalatorPl.: PulverinhalatorenB1-B2
Ein Inhalationsgerät, das keinen Treibgas-Ausstoß verwendet, sondern beim kräftigen Einatmen trockenes Pulver in die Lunge befördert.
„Beim Pulverinhalator muss der Patient schnell und kräftig einatmen, damit das Pulver tief in die Lunge gelangt.“
das SuppositoriumPl.: SuppositorienB1-B2
Ein festes, zapfenförmiges Medikament, das in den After eingeführt wird und dort schmilzt, um den Wirkstoff freizusetzen.
„Bei Kindern mit hohem Fieber ist ein Suppositorium oft besser geeignet als eine Tablette.“
die SuspensionPl.: SuspensionenB1-B2
Eine flüssige Arzneiform, bei der feste Wirkstoffpartikel in einer Flüssigkeit verteilt sind und vor der Einnahme geschüttelt werden müssen.
„Der Beipackzettel wies darauf hin, die Suspension vor jeder Einnahme gründlich zu schütteln.“
die InfusionslösungPl.: InfusionslösungenB1-B2
Eine sterile Flüssigkeit, die einem Patienten langsam über einen Venenzugang direkt ins Blut verabreicht wird.
„Die Infusionslösung mit dem Antibiotikum wurde über zwei Stunden direkt in die Vene der Patientin gegeben.“
die HalbwertszeitPl.: HalbwertszeitenB1-B2
Die Zeit, die der Körper benötigt, um die Hälfte eines Wirkstoffs abzubauen oder auszuscheiden.
„Wegen der langen Halbwertszeit des Medikaments reicht eine einmalige Einnahme pro Tag aus.“
der WirkstoffspiegelPl.: WirkstoffspiegelB1-B2
Die Konzentration eines Medikaments im Blut zu einem bestimmten Zeitpunkt.
„Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann sich der Wirkstoffspiegel gefährlich erhöhen.“
die MaximaldosisPl.: MaximaldosenB1-B2
Die höchste Menge eines Medikaments, die pro Tag oder pro Einnahme sicher eingenommen werden darf.
„Die PTA wies den Patienten darauf hin, dass die Maximaldosis von Paracetamol vier Gramm pro Tag nicht überschritten werden sollte.“
die TagesdosisPl.: TagesdosenB1-B2
Die Gesamtmenge eines Medikaments, die ein Patient innerhalb von 24 Stunden einnehmen soll.
„Der Arzt hatte eine Tagesdosis von 1000 mg Ibuprofen verschrieben, verteilt auf zwei Einnahmen.“
die EinzeldosisPl.: EinzeldosenB1-B2
Die Menge eines Medikaments, die bei einer einmaligen Einnahme gegeben wird.
„Für Kinder wird die Einzeldosis nach dem Körpergewicht berechnet.“
die Off-Label-AnwendungPl.: Off-Label-AnwendungenB1-B2
Die Verwendung eines zugelassenen Medikaments außerhalb der in der Zulassung festgelegten Indikation, Dosierung oder Altersgruppe.
„Die Off-Label-Anwendung von Methotrexat bei Rheuma ist in der Praxis weit verbreitet, obwohl es ursprünglich als Krebsmittel zugelassen wurde.“
das AntibiotikumPl.: AntibiotikaB1-B2
Ein Medikament, das Bakterien abtötet oder ihr Wachstum hemmt und bei bakteriellen Infektionen eingesetzt wird.
„Das Antibiotikum wurde für sieben Tage verschrieben und musste vollständig eingenommen werden.“
das AntihypertensivumPl.: AntihypertensivaB1-B2
Ein Medikament, das den Blutdruck senkt und zur Behandlung von Hypertonie eingesetzt wird.
„Der Patient nimmt täglich ein Antihypertensivum ein, um seinen Blutdruck unter Kontrolle zu halten.“
das AntidiabetikumPl.: AntidiabetikaB1-B2
Ein Medikament, das den Blutzuckerspiegel reguliert und zur Behandlung von Diabetes eingesetzt wird.
„Das Antidiabetikum muss zusammen mit einer gesunden Ernährung eingenommen werden.“
der ProtonenpumpenhemmerPl.: ProtonenpumpenhemmerB1-B2
Ein Medikament, das die Magensäureproduktion reduziert und bei Sodbrennen und Magen-Darm-Erkrankungen angewendet wird.
„Der Protonenpumpenhemmer wird häufig bei chronischem Reflux verschrieben.“
das DiuretikumPl.: DiuretikaB1-B2
Ein Medikament, das die Urinproduktion erhöht und überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper entfernt.
„Das Diuretikum wird bei Ödemen und Hypertonie verabreicht.“
der BetablockerPl.: BetablockerB1-B2
Ein Medikament, das die Herzfrequenz senkt und den Blutdruck reduziert, besonders nach Herzinfarkt.
„Der Betablocker wird zur Vorbeugung von Angina pectoris eingesetzt.“
der ACE-HemmerPl.: ACE-HemmerB1-B2
Ein Medikament, das die Angiotensin-Converting-Enzyme hemmt und zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz dient.
„Der ACE-Hemmer ist ein häufig verschriebenes Antihypertensivum.“
das StatinPl.: StatineB1-B2
Ein Medikament, das den Cholesterinspiegel senkt und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert.
„Das Statin sollte regelmäßig eingenommen werden, um optimal zu wirken.“
das AntikoagulansPl.: AntikoagulanzienB1-B2
Ein Medikament, das die Blutgerinnung hemmt und die Bildung von Blutgerinnseln verhindert.
„Das Antikoagulans wird nach Thrombose und bei Vorhofflimmern verschrieben.“
das KortikosteroidPl.: KortikosteroideB1-B2
Ein Medikament mit entzündungshemmender und immunsuppressiver Wirkung, das bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen eingesetzt wird.
„Das Kortikosteroid reduziert die Entzündung und lindert allergische Symptome.“
das AntidepressivumPl.: AntidepressivaB1-B2
Ein Medikament, das die Stimmung verbessert und zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen dient.
„Das Antidepressivum benötigt mehrere Wochen, um seine volle Wirkung zu entfalten.“
das OpioidPl.: OpioideB1-B2
Ein starkes Schmerzmittel, das an Opioidrezeptoren wirkt und bei schweren Schmerzen eingesetzt wird.
„Das Opioid unterliegt strengen Verschreibungsregeln und erfordert Überwachung.“
das MukolytikumPl.: MukolytikaB1-B2
Ein Medikament, das zähen Schleim abbaut und die Atemwegsfunktion verbessert.
„Das Mukolytikum wird oft bei chronischer Bronchitis verschrieben.“
das AntiemetikumPl.: AntiemetikaB1-B2
Ein Medikament, das Übelkeit und Erbrechen unterdrückt und in der Chemotherapie oder nach Operationen verwendet wird.
„Das Antiemetikum wird präventiv vor potenziell übelkeitsverursachenden Behandlungen gegeben.“
das AntiseptikumPl.: AntiseptikaB1-B2
Eine Substanz, die Mikroorganismen abtötet oder deren Wachstum hemmt, besonders auf lebender Haut.
„Das Antiseptikum wird verwendet, um Wunden vor Infektionen zu schützen.“
der ImpfstoffPl.: ImpfstoffeB1-B2
Eine biologische Substanz, die das Immunsystem stimuliert, Antikörper gegen eine bestimmte Krankheit zu produzieren.
„Der Impfstoff wird gekühlt gelagert und nach Anleitung verabreicht.“
das GlobulumPl.: GlobuliB1-B2
Ein homöopathisches Mittel in Form von kleinen Pellets aus Zucker oder Lactose.
„Das Globulum wird unter der Zunge aufgelöst.“
das Schüßler-SalzPl.: Schüßler-SalzeB1-B2
Ein Mineralstoff, der nach der biochemischen Heilmethode in verdünnter Form verwendet wird.
„Das Schüßler-Salz wird zur Unterstützung der Mineralstoffversorgung eingesetzt.“
die ZulassungPl.: ZulassungenB1-B2
Die offizielle Genehmigung von Behörden, ein Arzneimittel auf dem Markt zu verkaufen.
„Die Zulassung wird nach umfangreichen klinischen Studien erteilt.“
die NutzenbewertungPl.: NutzenbewertungenB1-B2
Eine systematische Bewertung des therapeutischen Nutzens eines Arzneimittels im Vergleich zu bestehenden Behandlungen.
„Die Nutzenbewertung beeinflusst die Erstattung durch Krankenkassen.“
die klinische StudiePl.: klinische StudienB1-B2
Ein Forschungsprojekt, bei dem ein neues Arzneimittel oder eine Behandlung an Menschen getestet wird.
„Die klinische Studie durchläuft mehrere Phasen, um Sicherheit und Wirksamkeit zu prüfen.“
der WirkstoffgehaltPl.: WirkstoffgehalteB1-B2
Die Menge des aktiven Wirkstoffs in einem Arzneimittel.
„Der Wirkstoffgehalt muss genau kontrolliert und dokumentiert werden.“
der HandelsnamePl.: HandelsnamenB1-B2
Der kommerzielle Name eines Medikaments, unter dem es in der Apotheke verkauft wird.
„Der Handelsname ist oft leichter zu merken als der Wirkstoffname des Medikaments.“
der INNB1-B2
Der standardisierte Wirkstoffname, auch Internationaler Freiname genannt, für Medikamentenstoffe.
„Der INN ermöglicht eine einheitliche Bezeichnung von Wirkstoffen in verschiedenen Ländern.“
die KapselPl.: KapselnB1-B2
Eine Arzneiform aus einer Hülle, die einen Wirkstoff oder mehrere Wirkstoffe enthält.
„Kapseln ermöglichen es, unangenehm schmeckende Wirkstoffe leicht zu schlucken.“
das GranulatPl.: GranulateB1-B2
Eine körnige Arzneiform mit kleineren oder größeren Partikeln von Wirkstoffen.
„Granulate werden häufig mit Wasser vermischt oder als Streugranulate verwendet.“
die BrausetablettePl.: BrausetablettenB1-B2
Eine Tablette, die beim Auflösen in Wasser schäumt und sprudelt.
„Brausetabletten ermöglichen eine leichte Aufnahme des Wirkstoffs als Getränk.“
das GelPl.: GeleB1-B2
Eine klare oder halbklare halbfeste Arzneiform mit hohem Wassergehalt.
„Gele trocknen schnell und hinterlassen keinen Fettfilm auf der Haut.“
die EmulsionPl.: EmulsionenB1-B2
Eine feinverteilte Mischung von zwei nicht miteinander mischbaren Flüssigkeiten.
„Emulsionen ermöglichen die Kombination von öligen und wässrigen Substanzen.“
die InjektionslösungPl.: InjektionslösungenB1-B2
Eine sterile flüssige Arzneiform zur parenteralen Verabreichung per Spritze.
„Injektionslösungen müssen unter streng sterialen Bedingungen hergestellt werden.“
die intramuskuläre InjektionPl.: intramuskuläre InjektionenB1-B2
Eine Injektion direkt in den Muskel, die schnelle Aufnahme ermöglicht.
„Intramuskuläre Injektionen werden für Impfstoffe und bestimmte Medikamente verwendet.“
die intravenöse InjektionPl.: intravenöse InjektionenB1-B2
Eine Injektion direkt in die Vene, die sofortige Wirkstofffreisetzung ermöglicht.
„Intravenöse Injektionen erfordern besondere Vorsicht und Sterilität.“
die AmpullePl.: AmpullenB1-B2
Ein versiegeltes Glasgefäß mit einem Medikament zur einmaligen Anwendung.
„Ampullen müssen an einer dünnen Stelle gebrochen werden, um das Medikament zu entnehmen.“
das MorphinB1-B2
Ein stark wirksames Opioid-Schmerzmittel mit kontrollierter Abgabe in Apotheken.
„Morphin ist ein Betäubungsmittel und unterliegt strengen gesetzlichen Bestimmungen.“
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- Was bedeutet „der Wirkstoff“?
- Die chemische Substanz in einem Medikament, die die eigentliche Heilwirkung im Körper erzeugt.. Beispiel: „Generika enthalten denselben Wirkstoff wie das Originalpräparat, sind aber deutlich günstiger.“
- Was bedeutet „der Hilfsstoff“?
- Ein Stoff in einem Medikament, der keinen therapeutischen Effekt hat, aber bei der Herstellung oder Einnahme hilft, zum Beispiel als Füllstoff oder Bindemittel.. Beispiel: „Patienten mit Laktoseintoleranz müssen auf Hilfsstoffe in Tabletten achten, da manche Milchzucker enthalten.“
- Was bedeutet „das Generikum“?
- Ein Arzneimittel mit demselben Wirkstoff wie ein Originalprodukt, das unter einem anderen Namen und meist günstiger verkauft wird.. Beispiel: „Die Krankenkasse bevorzugt die Abgabe eines Generikums, wenn ein günstigeres Präparat mit gleichem Wirkstoff verfügbar ist.“