die NotfallübungPl.: NotfallübungenB1
Ein geplantes Training, bei dem man einen Notfall nachspielt, um die Abläufe zu testen.
„Bei der letzten Notfallübung haben wir gemerkt, dass zwei Telefonnummern im Plan nicht mehr stimmten.“
umsetzenB1
Eine geplante Maßnahme in die Praxis bringen.
„Die Korrekturmaßnahme muss bis Ende Juni umgesetzt sein, sonst kommt sie im nächsten Audit wieder auf den Tisch.“
Ein Risiko bewusst tragen, ohne weitere Maßnahmen dagegen zu ergreifen.
„Der Werksleiter akzeptiert das Risiko, weil eine neue Steuerung im Moment zu teuer wäre.“
die RichtliniePl.: RichtlinienB1-B2
Eine verbindliche schriftliche Regel im Unternehmen, an die sich alle Beschäftigten halten müssen.
„Die neue Richtlinie zur Nutzung privater Geräte gilt erst, wenn die Geschäftsführung sie unterschrieben hat.“
das NotfallhandbuchPl.: NotfallhandbücherB1-B2
Ein Dokument, in dem steht, wer bei einem schweren Ausfall was tun muss und wie der Betrieb weiterläuft.
„Eine ausgedruckte Version des Notfallhandbuchs liegt in der Leitstelle, falls das Netzwerk komplett ausfällt.“
das RestrisikoPl.: RestrisikenB1-B2
Das Risiko, das trotz aller umgesetzten Maßnahmen noch übrig bleibt.
„Auch mit zwei Rechenzentren bleibt ein Restrisiko, das die Geschäftsführung bewusst tragen muss.“
das Asset-InventarPl.: Asset-InventareB1-B2
Eine Liste aller wichtigen Werte eines Unternehmens, zum Beispiel Geräte, Anwendungen und Datenbestände, jeweils mit einer verantwortlichen Person.
„Ein Laptop, der nicht im Asset-Inventar steht, wird weder bei Updates noch bei Audits berücksichtigt.“
übertragenB1-B2
Ein Risiko ganz oder teilweise an jemand anderen abgeben, zum Beispiel an eine Versicherung oder einen Dienstleister.
„Wer ein Risiko an einen Dienstleister überträgt, bleibt trotzdem dafür verantwortlich, diesen Dienstleister zu kontrollieren.“
die KorrekturmaßnahmePl.: KorrekturmaßnahmenB2
Eine Maßnahme, die die Ursache eines festgestellten Mangels beseitigt, damit er nicht wieder auftritt.
„Für jede Abweichung legen wir eine Korrekturmaßnahme mit Verantwortlichem und Termin fest.“
Wie stark Informationen oder Systeme geschützt werden müssen, je nachdem, wie groß der Schaden bei einem Problem wäre.
„Das Krankenhausinformationssystem hat bei der Vertraulichkeit einen sehr hohen Schutzbedarf.“
die SchutzbedarfsfeststellungPl.: SchutzbedarfsfeststellungenB2
Der Arbeitsschritt, in dem man für jede Anwendung festlegt, ob ihr Schutzbedarf normal, hoch oder sehr hoch ist.
„Zur Schutzbedarfsfeststellung laden wir die Fachbereiche ein, denn nur sie können den möglichen Schaden realistisch einschätzen.“
die StrukturanalysePl.: StrukturanalysenB2
Eine Bestandsaufnahme aller Geschäftsprozesse, Anwendungen, Systeme und Räume, die zum betrachteten Bereich gehören.
„Ohne eine vollständige Strukturanalyse fehlt uns die Grundlage für alle weiteren Schritte nach IT-Grundschutz.“
Wie groß der Schaden ist, wenn ein Risiko tatsächlich eintritt.
„Ein Ausfall der Lagerverwaltung ist unwahrscheinlich, aber das Schadensausmaß wäre enorm.“
die EintrittswahrscheinlichkeitPl.: EintrittswahrscheinlichkeitenB2
Wie wahrscheinlich es ist, dass ein bestimmtes Ereignis wirklich passiert.
„Seit die Server in einem gesicherten Raum stehen, schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Diebstahls als gering ein.“
der RisikoeigentümerPl.: RisikoeigentümerB2
Die Person, meist eine Führungskraft, die für ein Risiko verantwortlich ist und über seine Behandlung entscheidet.
„Als Risikoeigentümer muss der Vertriebsleiter entscheiden, ob er das Risiko trägt oder Geld für eine Maßnahme bereitstellt.“
die RisikobehandlungPl.: RisikobehandlungenB2
Die Entscheidung, wie man mit einem Risiko umgeht: vermeiden, mindern, übertragen oder akzeptieren.
„Bei der Risikobehandlung hat sich die Geschäftsführung für eine Cyberversicherung entschieden, also dafür, das Risiko zu übertragen.“
die Erklärung zur AnwendbarkeitPl.: Erklärungen zur AnwendbarkeitB2
Ein Pflichtdokument nach ISO/IEC 27001, das für jedes Control aus Anhang A festhält, ob es umgesetzt wird und warum.
„In der Erklärung zur Anwendbarkeit begründen wir, warum das Control zur sicheren Softwareentwicklung für uns nicht gilt: Wir entwickeln keine eigene Software.“
die LeitliniePl.: LeitlinienB2
Das oberste Dokument der Informationssicherheit, in dem die Unternehmensleitung Ziele und Grundsätze festlegt.
„In der Leitlinie zur Informationssicherheit bekennt sich die Geschäftsführung ausdrücklich zu ihrer Verantwortung.“
die ManagementbewertungPl.: ManagementbewertungenB2
Eine regelmäßige Prüfung, bei der die oberste Leitung entscheidet, ob das ISMS noch passt und wirksam ist.
„Für die Managementbewertung im Dezember stelle ich die Ergebnisse der internen Audits und den Stand der offenen Risiken zusammen.“
die Business-Impact-AnalysePl.: Business-Impact-AnalysenB2
Eine Analyse, die zeigt, welcher Schaden bei einem Ausfall entsteht und wie schnell welche Geschäftsprozesse wieder laufen müssen.
„Laut Business-Impact-Analyse darf die Schadensregulierung höchstens zwei Arbeitstage stillstehen.“
der GeltungsbereichPl.: GeltungsbereicheB2
Der genau festgelegte Teil des Unternehmens, für den das ISMS und das Zertifikat gelten.
„Das neue Lager in Polen gehört noch nicht zum Geltungsbereich, deshalb wird es im Audit nicht geprüft.“
der InformationssicherheitsbeauftragtePl.: InformationssicherheitsbeauftragtenB2
Die Person, die im Auftrag der Unternehmensleitung die Informationssicherheit steuert und alle Bereiche dazu berät.
„Unser Informationssicherheitsbeauftragter berichtet direkt an die Geschäftsführung und nicht an die IT-Leitung.“
die RisikoanalysePl.: RisikoanalysenB2
Die systematische Untersuchung, welche Gefahren es für Informationen gibt, wie wahrscheinlich sie sind und wie groß der Schaden wäre.
„In der Risikoanalyse stufen wir den Ausfall der Telefonanlage als mittleres Risiko ein.“
die LieferantenbewertungPl.: LieferantenbewertungenB2
Die Prüfung, ob ein Lieferant oder Dienstleister die Sicherheitsanforderungen des Unternehmens erfüllt.
„Vor der Vertragsunterschrift schicken wir dem Rechenzentrumsbetreiber im Rahmen der Lieferantenbewertung einen Fragebogen.“
Die Eigenschaft einer Maßnahme, wirklich das gewünschte Ergebnis zu bringen.
„Drei Monate nach Einführung der Besucherausweise prüfen wir die Wirksamkeit mit unangekündigten Kontrollen.“
der BausteinPl.: BausteineB2
Ein Kapitel im IT-Grundschutz-Kompendium des BSI mit Anforderungen zu einem bestimmten Thema, etwa einem Betriebssystem, einem Raum oder der Telearbeit.
„Für die neue Telefonanlage müssen wir prüfen, welcher Baustein aus dem Kompendium passt.“
mindernB2
Ein Risiko kleiner machen, zum Beispiel durch eine technische oder organisatorische Maßnahme.
„Mit einem zweiten Rechenzentrum wollen wir das Ausfallrisiko deutlich mindern.“
Ein Dokument offiziell beschließen und damit in Kraft setzen.
„Die Geschäftsführung hat die überarbeitete Leitlinie in ihrer Sitzung am Montag verabschiedet.“
ableitenB2
Aus einem Ergebnis logisch etwas entwickeln, zum Beispiel konkrete Maßnahmen aus einer Risikoanalyse.
„Aus den Ergebnissen der Risikoanalyse leiten wir für jedes hohe Risiko mindestens eine Maßnahme ab.“
Passend im Verhältnis zum Risiko, also weder zu wenig noch übertrieben.
„Die Auditorin wollte wissen, ob das Budget für Informationssicherheit im Verhältnis zur Unternehmensgröße angemessen ist.“
Teste dich: 5 Fragen
Was bedeutet „das Schadensausmaß“?
Was bedeutet „verabschieden“?
Was bedeutet „angemessen“?
Was bedeutet „die Wirksamkeit“?
Was bedeutet „die Eintrittswahrscheinlichkeit“?
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Kostenlos startenHäufige Fragen
- Was bedeutet „die Notfallübung“?
- Ein geplantes Training, bei dem man einen Notfall nachspielt, um die Abläufe zu testen.. Beispiel: „Bei der letzten Notfallübung haben wir gemerkt, dass zwei Telefonnummern im Plan nicht mehr stimmten.“
- Was bedeutet „umsetzen“?
- Eine geplante Maßnahme in die Praxis bringen.. Beispiel: „Die Korrekturmaßnahme muss bis Ende Juni umgesetzt sein, sonst kommt sie im nächsten Audit wieder auf den Tisch.“
- Was bedeutet „akzeptieren“?
- Ein Risiko bewusst tragen, ohne weitere Maßnahmen dagegen zu ergreifen.. Beispiel: „Der Werksleiter akzeptiert das Risiko, weil eine neue Steuerung im Moment zu teuer wäre.“